Fische aus dem Tegernsee

Aquadom

Der Tegernsee

Das Aquarium

Der Tegernsee liegt 725 m über dem Meeresspiegel, hat eine Fläche von 890 ha und eine maximale Tiefe von 72 m. Seine größten Zuläufe sind die Weissach und die Rottach. Außerdem sorgen eine Reihe von Gebirgsbächen, wie der hinter dem Aquadome und dem Fischbruthaus gelegene Söllbach, für einen raschen Wasseraustausch. Im Durchschnitt dauert es nur knapp eineinhalb Jahre, bis der See sein Wasser gänzlich erneuert und an die bei Gmund ausmündende Mangfall wieder abgegeben hat. Das macht sein klares, charakteristisch grünes Wasser in den meisten Sommern so kühl, dass man sich nur für ein kurzes Bad in ihm wohlfühlen kann.

 

Renke, Forelle, Hecht, Barsch, Karpfen, Schleie, Rotauge, Lauben und Koppen sind bei und heimisch.

Das Aquadome ist kein Aquarium im herkömmlichen Sinne, bei dem Wasser im Kreislauf gepumpt, über eine Filteranlage gereinigt und Sauerstoff für die Atmung der Fische zugegeben werden muss. Da bei einem solchen Verfahren der Wasserkreislauf stets die Temperatur der Umgebung anzunehmen pflegt und darüber hinaus noch eine zusätzliche Erwärmung durch die Pumpen und die Filteranlage erfolgt, ist es für die Haltung von typischen Kaltwasserfischen nicht anwendbar. Die insgesamt 60.000 Liter fassenden Becken des Aquadomes werden deshalb im Durchlauf gefahren, das heißt, dass von oben kontinuierlich frisches, kaltes Wasser zugeführt und nach unten wieder abgelassen wird. Insgesamt erfolgt dabei täglich eine dreimalige Wassererneuerung, um den hohen Ansprüchen vor allem der Salmoniden zu genügen.

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